Bauernregeln im winterlichen Januar

Die Bauernregel für das Winterwetter im Januar

Schwarzwaldhaus im Winter

Wir haben dieses Jahr einen idealen Januar, dass besagen auch die Bauernregeln.

Der Bauernkalender 2021 mit hübschen Bildern gestaltet.

Im Januar hell und weiß, wird der Sommer sicher heiß. Wir haben jetzt im Januar eine klare Hochdruck-Wetterlage mit Schnee und Eis, aus dem Anlass können wir auf einen wundervollen Sommer erwarten. Nach der Bauernregel besitzt das Wetter vom Januar eine Verbindung zum Wetter im August und der Februar zum Juli.
Die weitere Bauernregel drückt aus, „Januar muss vor Kälte knacken, wenn die Ernte gut soll sacken“.
Für viele Menschen ohne direkten Bezug zur Landwirtschaft ist schönes Wetter eine sonnenreiche Witterung. Aus der Perspektive der Landwirtschaft gesehen, ist schönes Wetter eine wachstumsreiche Witterung mit Niederschlag und Sonnenschein verbunden. Zur Erntezeit wünscht sich die Landwirtschaft trockene und sonnige Witterung.
Die Bauernregel mit kaltem Januar und warmen sowie trocknen Sommer passt in den Jahresvergleichen zu 70 Prozent. So können wir alle einen schönen Sommer erhoffen.

Die Bauernregel mit „Eis und Schnee im Januar künden ein gesegnet‘ Jahr“ bedeutet ein Sommer mit viel Sonnenschein. Diese Wetterlage ist ebenfalls für die Bauern segenreich.

Herrschen im Januar oftmals kühle und feuchte sowie neblige Wettersituationen, fällt im Februar öfters Regen. Auch wissenschaftlich wurde diese Wetterlage mit nebligem Wetter im Januar und darauffolgende Monate mit mehr Niederschlag bestätigt.
Die Bauernregel dazu, „braut der Januar Nebel gar, wird der Frühling nass fürwahr“.
Nebel im Januar löst ein nasses Frühjahr aus. Ein nasses Frühjahr ist für die Natur ein schönes Wachstumswetter. Selbstverständlich ein nasses Frühjahr sind für die schweren Bodenbearbeitungsmaschinen in der Landwirtschaft ein Hemmnis. Aber ein feuchtes Frühjahr bringt eine gute Ernte mit sich. Der Unterschied liegt bei Nass und feucht, denn ein „Ist der Januar sehr nass, bleibt leer des Winzers Fass“.

Wenn es im Janus verhältnismäßig viel regnet,“bringt die Saat in Gefahr“. So bringt der Regen im Januar „doppelte Keime, aber nur halbe Frucht in der Scheune“.

„Der Januar muss kracken, soll der Frühling lachen“. Es gibt auch noch die weiterführenden Regeln für den Februar:
„Wenn’s zur Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit“.
„Ists zur Lichtmess hell und klar ist der Winter weder halb noch gar“.
„Ists zu Lichtmess klar und hell, kommt der Frühling nicht so schnell“.
„Wenn zu Lichtmess die Sonne glost, gibts im Februar viel Schnee und Frost“.

Ist der Januar feucht und lau, wird das Frühjahr trocken und rau.
Ist der Januar nass und warm, wird der Bauersmann gern arm.
Im Januar viel Muckentanz verdirbt die Futterernte ganz.
Sind im Januar die Flüsse klein, gibts im Herbst einen guten Wein.
Ist der Januar gelind, die Trauben im Oktober trefflich sind.
Wenn im Jänner Nordwind fegt, die Lebensgeister werd’n bewegt.

Ein trockener und kalter Januar bringt viel Schnee im Februar.

(Quelle: www.wetter.de)

(Lichtmess ist Anfang Februar genau als kirchliches Gedächtnisfest als „Mariae Lichtmess“ oder „Mariä Lichtmess“. Die Bedeutung Jesus im Tempel wird bejubelt mit Prozession der Lichter und einer Kerzenweihe. Wobei die leuchtenden Kerzen dem Fest den Namen geben.

Der 15. Januar, der Tag des heiligen Paulus von Theben.
An Paulus Einsiedel Sonnenschein bringt viel Korn und Wein.
Ist der Paulustag gelinde, folgen im Frühjahr raue Winde.
Lässt Paulus keine Tropfen fallen, gibts zur Heuzeit wenig Ballen.

(Erklärung zum Paulustag:
Der heilige Paulus von Theben lebte im 3. und 4. Jahrhundert nach Christus als Einsiedler. Er wurde über 90 Jahre alt und bewohnt eine Felsenhöhle in Ägypten. Er wurde zum Schutzherrn der Korbmacher und Mattenflechter).

Weiterführende Beiträge Bauernkalender als Links:

Weiter mit dem Bauernkalender im Monat Januar.

Die Bauernregeln als auch die Wetterregeln des Jahres.