Zwiebelpflanzen oder Knollenpflanzen?

Mehr über die Frühlingsblumen der Frühlingsblumen Winterlinge Eranthis
Die Winterlinge als Eranthis sind Knollen und werden im Herbst  in den Boden im Garten gelegt.

Blumenzwiebeln in Mischungen bringen Farbe im Frühjahr in den Garten.
Blumenzwiebeln und Blumenknollen zum Verwildern, diese Blumenpflanzen als Blumenzwiebelvermehren sich von allein und bilden mit den Jahren große Flächen an Blumenpflanzen.Die Mischung von verschiedenen Blumenzwiebeln für den Garten als Blumenzwiebelmischung.
Es ist Zeit für Blumenzwiebel und Blumenknollen
Mit dem Pflanzer Blumenzwiebeln in den Boden pflanzen.
Ab September kann man wieder Blumenzwiebel als auch Blumenknollen für das Frühjahr in den Boden legen.

Zum Blumenzwiebeln legen eine Pflanzschale bietet den Zwiebeln Schutz vor Nagetieren - Mäuse, Wühlmäuse wie auch Maulwürfe. Die Schale für Blumenzwiebel in den Boden einsetzen, dadurch werden die Blumenzwiebeln vor verschiedenen Nagetieren wie beispielsweise vor Mäuse als auch Wühlmäuse sowie vor Maulwürfe geschützt. Nach dem Gelbwerden des Laubes, kann man die Schalen wieder aus dem Boden nehmen und die Blumenzwiebel kühl aufbewahren. Beim Einsetzen der Pflanzschalen muss man die Blumenzwiebel-Tiefe beachten.

In der Regel heißt es, alle Blumenzwiebel welche im Frühjahr blühen, sollte man im Herbst in den Boden stecken. man Blumenzwiebel oder Blumenknollen in den Boden steckt oder legt wie auch pflanzt, ist als Begrifflichkeit bedeutungslos.
Blumenzwiebel kaufen?

Der Gartenfreund geht in das Blumengeschäft oder in den Gartenmarkt sowie im Internet und kauft ganz einfach Blumenzwiebeln.
Im Handel wird kein großer Unterschied zwischen Blumenzwiebel und Blumenknollen gemacht. Es ist für den Gartenfreund beim Einkaufen von Blumenzwiebeln und Blumenknollen einfacher auf diesen Unterschied zwischen Blumenknollen und Blumenzwiebeln zu verzichten.

Der Unterschied Blumenzwiebeln oder Blumenknollen

Wenn wir in der Praxis Blumenzwiebeln und Blumenknollen in den Boden stecken, müssen wir diesen Unterschied ja auch nicht kennen. Entscheidend sind für den Gartenfreund die Standortbedingungen und wie tief lege ich diese Blumenzwiebel oder Blumenknollen. Bei Knollenpflanzen erkennen wir die typische Form eines verdickten Speicherorgans und bei Zwiebeln die typische Zwiebelform.

Die Gemeinsamkeit der Knollen und Zwiebeln

Die Zwiebel direkt ist botanisch betrachtet genauso wie die Knolle ein Speichergewebe, welches das Wasser und die Nährstoffe aus der Pflanze einlagert und zu späterer Zeit wieder auszutreiben. Meistens werden in den Zwiebeln sowie in die Knollen im Herbst die Speicherstoffe von Wasser und Nährstoffe in die unterirdischen Organe im Boden transportiert, um im Frühjahr wieder auszutreiben. In Gebieten mit Trockenzeiten funktioniert dieses Speichersystem der Zwiebeln und Knollen ebenso.

Pflanzenanatomisch besteht aber ein sehr großer Unterschied zwischen den botanischen Blumenzwiebeln und den Blumenknollen.

Die Zwiebelpflanzen botanisch gesehen

Bei der Zwiebel der Zwiebelpflanze erkennt man sehr schnell die rosettenförmig angeordneten Zwiebelschichten und die äußere Hülle „Blätter“ umschließen die inneren Schichten komplett. In der Zwiebel sind alle Organe der späteren Pflanze in sehr gestauchter Form vorgebildet. Demzufolge ist die Zwiebel eine umgeformte sehr gestauchte Pflanze mit den äußeren komplett umschlossenen Hüllblättern als Schutzhülle versehen. In der Zwiebel entwickeln sich die Laubeblätter als Speichergewebe, in denen das restliche Wasser zusammen mit den Nährstoffen lagern. In der Zwiebel der Zwiebelpflanze sind die stark gestauchten Blätter wie eine Rosette zusammengesetzt. Wenn im Frühjahr die Zeit des Neuaustriebes gekommen ist, treiben die Blumenzwiebeln sofort aus.
Wenn wir uns eine Zwiebelpflanze vorstellen, erkennen wir gleich unsere bekannte Küchenzwiebel. An Zwiebel kann man sofort erkennen, was oben und unten ist. Bei der Zwiebel ist oben der Zipfel als spitzer Ausläufer als etwas zipfelig geformte Spitze.
Auf der Unterseite der Zwiebel erkennen wir den Zwiebelboden mit den Wurzelansätzen. Der Zwiebelboden ist etwas flach oft mit Wurzelresten versehen.
Es gibt unter den Zwiebeln noch eine Ähnlichkeit zu den Knollenpflanzen. Die Zwiebelknolle bildet aus einem einziges Laubblatt ein unterirdisches runden knollig aussehendes Speicherorgan als den verdickten Spross der zukünftigen Pflanze. Bekannte Vertreter der Zwiebelknolle sind die Gladiolen sowie die Krokusse. Aus der Spitze der Zwiebelknolle entwickeln sich die Triebe mit Wurzeln.

Die Knollenpflanzen bilden Verdickungen als Speicherorgane

Bei den Knollenpflanzen speichert die Knollenpflanze ihr Wasser mit Nährstoffen als Stärke-Verbindungen im Spross und in Wurzeln als verdickte Speicherorgane unter der Erde. Als Knollen bildende Pflanze ist die Kartoffel der bekannteste Vertreter.
in den Knollen existieren keine Schichten, sondern nur ein einiges Nährgewebe. An der Knolle erkennt man nicht immer eine obere und untere Seite. Knollen können sich auch als verhärtete Knolle zeigen, damit man die Knollen trocken lagern kann. Die verhärteten Knollen kann man 24 Stunden vor dem Pflanzen quellen lassen. Natürlich kann man auch diese verhärtete Knolle gleich in den Boden legen, sie benötigen dann längere Zeit zum Quellen. Ob man die verhärtete Knolle vorquellt oder gleich in den Boden legt, besitzt beim zeitigen legen im September mit normaler etwas feuchter Witterung eine untergeordnete Rolle. Die verhärtete Knolle benötigen mehr Bodenfeuchtigkeit und längere Zeit, bis sich die Wurzeln ausbilden. Ein Beispiel sind die Anemonen und Winterlinge.

Knollenpflanzen oder Rhizome

Die Knollenpflanzen sind verdickte Speicherorgane, in denen die Nährstoffe mit etwas Wasser als Eiweißstoffe gespeichert sind, dagegen sind Rhizome eine Verdickung der Wurzeln. Die Rhizome sind separate Speicherorgane, sondern ganz einfach eine Verdickung der Wurzeln oder Wurzelausläufer. Diese verdickten Wurzeln als Rhizome überdauern genauso längere Trockenperioden oder auch wenn diese Rhizome winterfest oder frosthart sind die Winterzeit. Rhizome sind Bestandteile einer Wurzel und trotzdem kann man die Rhizome aus dem Wurzelgeflecht trennen und als neue Pflanze in den Boden pflanzen.
Bekannte Vertreten der Rhizome sind die Bart-Iris „Iris barbata“, Taglilien „Hemerocallis“ oder Pfingstrosen „Paeonia“.

Rhizome sind nicht so lange lagerfähig wie Knollen oder Blumenzwiebeln.

Winterhart und Frosthärte

Es werden die unterschiedlichsten Blumenzwiebeln und Blumenknollen angeboten. Genauso wie Stauden, Pflanzen, welche jedes Jahr wieder aus schlafende Knospen austreiben, sagt nichts über die Frostempfindlichkeit aus. Der Begriff Staude bedeutet nur, es handelt sich um eine mehrjährige krautige Pflanze, welche jedes Jahr wieder aus ihren schlafenden Knospen erneut austreibt.
Nur ein Beispiel, nicht frosthart sind Dahlien, Gladiolen, Kalla, Schmucklilien oder Begonien.
Gladiolen sind generell nicht winterhart und müssen, nach dem das Laub der Gladiolen gelb wird aus dem Boden geholt werden. Das gleiche gilt auch für die Dahlien. Bei den Gladiolen gibt es winterfeste Gladiolen-Arten, aber ohne Winterschutz ist eine Überwinterung der frostfesten Gladiolen auch schwer möglich. In rauen Gegenden soll man auch die frostfesten Gladiolen im Herbst aus dem Boden holen und frostfrei überwintern.

Winterschutz für Blumenzwiebel, Knollenpflanzen wie auch Stauden

Manche Blumenzwiebel, Knollenpflanzen oder Stauden benötigen über dem Winter einen Winterschutz. Ein Winterschutz ist schützendes Material, welches aber unbedingt luftdurchlässig ist, atmungsaktiv ist, damit Sauerstoff den Boden erreichen kann, sonst faulen die Blumenzwiebel, Knollenpflanzen oder Stauden im Boden.

Den Boden mulchen, eine Mulchdecke über dem Erdboden schützt vor Kälte und Austrocknung! Mulchen im Garten

Spezielle Blumenzwiebeln und Blumenknollen der Blumenarten

Blumenzwiebeln der Blumenarten

Zwiebelpflanzen sind Zierlauch „Allium“, Kaiserkrone „Fritillaria“, Schachbrettblume „Fritillaria“, Hasenglöckchen „Hyacinthoides“, Hyazinthe „Hyacinthus“, Netz-Iris „Iris reticulata“, die Traubenhyazinthe „Muscari“, die Narzissen „Narcissus“, die Blausternchen „Scilla“ sowie die Tulpe „Tulipa“ und die Märzenbecher „Leucojum“. Auch die Lilie „Lilium“ ist eine Blumenzwiebelpflanze. Bei den Lilien sollte man die unterschiedliche Winterhärte beachten.

Knollenpflanzen der Blumenarten

Knollenpflanzen sind Schneeglöckchen „Galanthus“ sowie die Krokusse „Crocus“, die Winterlinge „Eranthis“ als auch die Präriekerze „Camassia“. Die Steppenkerze „Eremurus“ besitzen Rhizome und zum Schutz im Winter Mulch auf dem Boden verteilen. Bei den Anemonen „Anemone“ sind nicht alle Anemonen-Arten absolut frosthart, hier empfiehlt sich eine Winterschutz-Decke. Zum Beispiel die Kronen-Anemonen soll man auch spätestens im Herbst oder wenn das Laub der Pflanzen abstirbt – gelb wird – ausgraben und erst im Frühjahr wieder in den Boden einsetzen. Absolut frosthart sind die Berganemone oder Narzissen-Anemone „Anemone narcissifolia“. Die Gladiolen „Gladiolus communis“ sind nicht frosthart und winterfest und die Montbretie „Crocosmia“ vertragen keine Fröste unter minus 10 Grad, zur Sicherheit nach Gelbwerden der Pflanzen oder spätestens im Herbst ausgraben und im kalten Keller überwintern.

Die Winterlinge – Eranthis sind mit die ersten Blumenzwiebeln im Frühjahr. Winterlinge „Eranthis“ wollen an einer unbeachteten Stelle ungestört das ganze Jahr stehen, am Besten unter Sträucher. Die gelbblühenden Winterlinge Eranthis als erste blühende Blumenzwiebeln im Frühjahr.
Schneeglöckchen – Galanthus Schneeglöckchen als Blumenzwiebeln Galanthus für den Garten.
Die Iris reticulata als Netzblatt-Schwertlilie oder Iris kann man auch Zwerg-Iris nennen und blüht auch im zeitigen Frühjahr. Die Netzblatt-Schwertlilie - Iris als Iris reticulata zeigt seine Blüte - blüht im zeitigen Frühjahr.
Die Krokusse – Crocus unterteilen sich in botanische und großblütige Krokusse. Die Krokusse Crocus für den Garten zusammen mit anderen Blumenzwiebeln am besten in Mischung.
Die Traubenhyazinthe „Muscari“ blüht blau aber auch weiß als ein Massenblüher im Frühjahr Traubenhyazinthe Muscari mit weiße und blaue Blüten im Frühjahr.
Die Narzissen „Narcissus“ gibt es großblumige, kleinblumige oder auch botanische Narzissen. Sehr schöne kleinblumige botanische Narzissen sind die Botanische Narzissen Tete a Tete. Narzissen Tete a Tete sind kleinblumige botanische Narzissen.
Eine Narzissen-Mischung ist sehr schön Narzissen in Mischung für farbenfrohe Blumen-Mischungen..

Pflegeleichte und winterharte Stauden als standortgerechte Pflanzen

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