Was hat Frau Holle mit Weihnachten zu tun?

Das Weihnachtsfest mit Vorfreuden

Die Vorfreude zum Weihnachtsfest zeigen stressige Postboten überfüllte Geschäfte und geschmückte Straßen und Plätze sowie Häuser und Wohnungen. Weihnachten das Fest des Friedens und der Ruhe. Aber bei diesem geschäftigen Treiben denkt keiner jetzt an Ruhe und Liebe. Es müssen noch viele Besorgungen erledigt werden. Manch einer denk, „mir ist es nicht wie Weihnachten“. Nur mit der Ruhe und Besonnenheit kann man einen Draht zu dem Mysterium der Weihnachtszeit herstellen und ein wunderschönes und entspanntes Weihnachtsfest in den Kreisen der Familie genießen. Sollten wir uns im vorweihnachtlichen Treiben schon einmal auf die Weihnachtszeit vorbereiten?

Wir kenn das Weihnachtsfest vor 2000 Jahren als das Fest der Geburt Jesus Christus. Die ersten Christen feierte ungefähr im Jahr 400 das erste Mal im Dezember Weihnachten.

Aber weit gefehlt, die Wintersonnenwende als der kürzeste Tag und die längste Nacht im Jahresverlauf, ungefähr am 21. Dezember, wurde schon immer gefeiert. Vor Christuszeiten wurde bei den alten Germanen in dieser Jahreszeit die Geburt der Sonne gefeiert. Es waren die 12 Rauchnächte, welche bis zum 6. Januar gefeiert wurden.
Rauchnächte bedeutet, die Menschen reinigten sich und ihre Häuser durch Räuchern. Aus diesem Grund verwenden wir heute noch Räucherkerzen.
Das Julfest wird besonders noch in Skandinavien gefeiert, mit dem Julbock und Julklappen (unser Wichteln).

Laut Wikipedia – Julfest soll um 920 bis 960 soll in einer „Heimskringlasaga von Leben und Taten Håkons I., des Guten“ das christliche Weihnachtsfest mit dem heidnischen Julfest am 25. Dezember vereint haben. Demzufolge entstand ein Gesetz unter Androhung von Geldstrafen um das „Jul“ zu heiligen. Ursprünglich wurde das „Jul“ schon in der Mittwinternacht als die Wintersonnenwende „am 21. Dezember“ begonnen und dauerte 3 Tage gefeiert. Die Wintersonnenwende entsteht auf unserer nördlichen Erdhalbkugel am 21. Oder am 22. Dezember, dabei bahnt sich die Sonne die niedrigste Höhe am Mittag über dem Horizont. Entsprechend war die erste Rauhnächt die Nacht nach der Wintersonnenwende.

Ursprünglich wurde in der vorchristlichen Zeit der Kelten zu Beginn der Winterperiode, ein zweites zur Mittwinterzeit und ein drittes im Sommer gefeiert.
-> https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Germanisch-Neuheidnischen_Feiertage

Die Wintersonnenwende der Beginn eines neuen Leben

Die Wintersonnenwende der Beginn eines neuen Lebens aus dem Grund wurde auch die Geburt Christi auf dem 24.12. abends von der Katholischen Kirche festgelegt.

Die Wintersonnenwende als der Beginn des Kreislaufs des Jahres war somit der Beginn des neuen Sonnen-Jahres. „Das Licht besiegt die Dunkelheit“.
Die Hexen feierten diesen Abschied der Dunkelheit, dem Verborgenen und machten Platz für das willkommene Licht. Dabei war die erste Rauhnacht der Wintersonnenwende die Besinnung auf den eigenen Ursprung „unseres Selbst zurückversetzt“. Wir sollen durch diese Besinnung unsere individuelle Quelle erkennen.
Das Märchen der Frau Holle beschreibt diese Besinnung unsere individuelle Quelle.
Frau Holle entsprechend dem Märchen der Gebrüder Grimm, welche die Märchen nicht erfunden haben, sondern die Volkssagen gesammelt haben, erzählt die Geschichte der alten Götterin. Frau Holle, abgewandelt von dem „Hollerbusch“ „Holunder tut Wunder“ war im ursprünglichen Name „Frigg“ „ Wyrd“ in den Alpen als die Göttin Percht. Das Volk bewunderte diese Göttin, weil die die „Fäden des Schicksals eines jeden Menschen mit dem Spinnrad spinnt“.
Die Geschichten der fleißigen Frigg Alias „Frau Holle“ erzählten sich die Frauen in den Spinnstuben. Die Namen „Frigg“, „ Wyrd“ und „Percht“ durften wegen ihrer heidnischen Natur nicht mehr genannt werden, so entstand der Name „Frau Holle“. „Frau Holle“ von „Holunder Wunder tut“.

Aber Die Menschen brauchen Legenden und Mythen. Unser heutiges Industrie-Zeitalter kennt und entwickelt kaum noch Mythen, wir sind in unserem Leben zu realistisch geworden. Eigentlich besitzen alle Religionen mythologische Grundlagen. Mythen schauen tief in unsere menschliche Seele. Laut C. G. Jung, lebte von 1876 bis 1961, „verfügt jeder Mensch über ein persönliches und ein kollektives Unbewusstes“. Das persönliche Unbewusste beeinflusst von unseren persönlichen Erfahrungen und das „Unbewusste“ bildet die geistige Hinterlassenschaft der generellen Öffentlichkeit der Menschen. Demzufolge spiegelt unser Seelenleben auch das Gedankengut unserer Vorfahren wider.

Auch die Weihnachtsgeschichte wie wir sie jedes Jahr erneut erleben, ist ebenfalls ein erdachter Mythos, damals von der Katholischen Kirche veröffentlicht und bis heute als Legende erhalten geblieben.

Wissenschaftlich forschende Menschen haben den Geburtstag von Jesus Christus am 17. April 06 vor Christus in Judäa errechnet. Wer sich in dieser Richtung weiter interessiert, hier die Quelle: http://www.luzifer.at/religion/jesushor.html