Lebe Deine Selbstbestimmung

Mein Lebenssinn und Prinzip lautet:

„Behandle deinen Nächsten so, als wärst du selbst in seiner Lage.“

Dieses Motto ist eine Variation der „Goldenen Regel“, ein moralisches Grundprinzip. In der Bibel steht: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“ Zu finden in Lukas 6:31 und Matthäus 7:12. Das bedeutet:

„Das WIR sollte im Mittelpunkt des menschlichen Handelns stehen, nicht die GIER. Nicht – „ICH will mir jetzt etwas gönnen.“

Die „ICH“-Aussage ist eine materialistische und egoistische Denkweise, die vom Verstand geleitet wird. Im Kontrast dazu steht das „WIR“, welches Selbstbestimmung symbolisiert und aus unserem inneren Bewusstsein entspringt.

Bewusstsein ist eng mit der Außenwelt verbunden. Da es in einem anderen Raum-Zeit-Kontinuum existiert, kennt es keine Grenzen und bleibt für uns ungreifbar.

Bewusstsein verbindet sich durch Energien mit dem Bewusstsein anderer Menschen, Lebewesen oder Materie. Tatsächlich besitzt jede Form von Materie Bewusstseinsenergien.

Das Bewusstsein reagiert stets auf das „Wir“ und die Zusammenarbeit. Die Energien des Bewusstseins prägen unsere Selbstbestimmung. Unsere Selbstbestimmung nehmen wir als eine Art „Bauchgefühl“ wahr. Je feinfühliger und aufmerksamer wir unseren inneren Gefühlen lauschen, desto bewusster erleben wir die Energien unserer Selbstbestimmung und können uns so aktiv selbst verwirklichen.

Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung im Leben

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Das Buch über Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung behandelt, wie man sein eigenes Leben führt und sich von allen Zwängen befreit, sowie das „Nein“-Sagen erlernt.

Unsere Psyche braucht manchmal eine Notbremse, die wir durch bewusstes Ausführen eigenständiger Tätigkeiten und die Nutzung dieser Zeit für uns selbst ziehen. Dies gelingt nur durch das Loslassen materieller Werte, was das regelmäßige Ablassen von materialistischem Denken zu einem bewussten Leben führt. Selbstbestimmung durch Selbstverwirklichung ist eine Voraussetzung, um das ständige Mehr-haben-Wollen loszulassen.

Selbstbestimmung bedeutet persönliche Freiheit, sich von äußerer Beeinflussung zu befreien. Es gibt keine Einschränkungen bei der Gestaltung des eigenen Lebens. Aber – und das ist wichtig – ein selbstbestimmtes Leben erfordert Anpassungen an Meinungen, Vorschläge und Entscheidungen in der Gruppe, im Team, in Partnerschaften und von Vorgesetzten. Auf der Webseite „Unterschiede zwischen Fremdbestimmung und Selbstbestimmung“ habe ich die Aspekte der Fremd- und Selbstbestimmung gegeneinander abgewogen.

Selbstbestimmung wird oft als schwarz-weißes Denken dargestellt.

Bei Fremdbestimmung drängen wir unsere Meinungen und Handlungen auf, ohne die Ansichten anderer zu berücksichtigen. Hierbei steht das „ICH“, geleitet vom Verstand, im Mittelpunkt. Der Verstand glaubt, das Wichtigste im Leben zu sein und ist nur auf die Vergangenheit fixiert. Selbst unsere vermeintliche Gegenwart wird zur Vergangenheit, da sie uns erst bewusst wird, wenn sie bereits vergangen ist. Der Verstand fürchtet den Tod, da mit ihm auch der Verstand vergeht. Er verdrängt Gedanken an den Sensenmann und gaukelt sich vor, dass das Lebensende noch fern ist. Reines Bewusstsein und höhere Energien lehnt der Verstand ab, da er sich selbst als höchste Instanz unserer Persönlichkeit sieht.

Selbstbestimmung entspringt unserem unabhängigen Bewusstsein, das auch als innerer Geist oder Seele bezeichnet wird. Die Seele wird oft körperlich imaginiert, da dies für unsere Vorstellungskraft einfacher ist, weil das Gehirn Informationen in Form von Bildern, Filmen oder Tönen und nicht als Wörter im Langzeitgedächtnis speichert.

Das Bewusstsein kann man als Seele, so wohl als Geist bezeichnen, den das Bewusstsein kann man nicht beschreiben, sondern das Bewusstsein sind verdichtete Energien.

Demnach basiert Selbstbestimmung auf unserem vorausschauenden Bewusstsein.

Selbstbestimmung entspringt unserem Innersten, oft als Bauchgefühl bezeichnet. Sie ist tief in unseren Gefühlen verwurzelt und richtet sich nach dem Kollektiv. Gemeinsam sind wir stark und entwickeln neue Ideen. Unser Bewusstsein eilt uns voraus, und wir handeln unbewusst aus diesem heraus.

(Ich schreibe über das Bewusstsein einen separaten Beitrag) Unser Bewusstsein

Um unsere innere Stimme zu hören, sollten wir durch Selbstreflexion und meditative Praktiken in Dialog mit unserer Seele treten. Entspannung finden wir oft in kreativen Aktivitäten: leicht und unbeschwert einen Stift ergreifen, Gedanken zu Papier bringen, mit Farbstiften oder einem Pinsel das ausdrücken, was unser Herz bewegt, entspannt Musik hören und sich von unseren Gefühlen zum Tanzen bewegen lassen. Es gibt zahlreiche Wege, unserer Seele Gutes zu tun, ohne von äußeren Einflüssen geleitet zu werden.

Ein selbstbestimmtes Leben, im Gegensatz zu einem fremdbestimmten Dasein, ist letztlich eine Frage der inneren Einstellung. Bei der Selbstbestimmung gehen wir ausgeglichener mit unseren Emotionen um.

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[Selbstbestimmung, Selbstreflexion, Meditation , Seele]